Literatur über Waltrop

Heimatbuch Waltrop, 18. und 19. Jahrhundert – Teil 1

Abbildung: Buchumschlag.

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von Norbert Frey, Waltrop 2016
Umfang: 275 Seiten.
Verkaufspreis 15,00 €

Erhältlich im Buchhandel oder beim Autor

In den nächsten Jahren erscheint eine Gesamtausgabe der Geschichte der Stadt Waltrop:

Nr. Titel: Heimatbuch Waltrop – erscheint
Band 1 Die Geschichte bis zum 17. Jahrhundert 2020
Band 2 18. und 19. Jahrhundert - Teil 1 2016
Band 3 18. und 19. Jahrhundert - Teil 2 2017
Band 4 20. und 21. Jahrhundert - Teil 1 2018
Band 5 20. und 21. Jahrhundert - Teil 2 2019

Warum ein neues Heimatbuch?

Die Waltroper Heimatgeschichte wird neu aufgeschrieben. Der Vorsitzende des Heimatver-eins Waltrop, Norbert Frey, will in den nächsten fünf Jahren eine vollständige Ausgabe der Geschichte von den Anfängen bis zum Jahr 2020 herausgeben. Der erste Band „Heimatbuch Waltrop – Waltrop im 18. und 19. Jahrhundert – Teil 1“ ist Anfang November erschienen und kann in den Waltroper Buchhandlungen, im Heimatmuseum und beim Autor erworben werden. Das 275-seitige Werk ist reich bebildert und kostet 15,00 €.

Damit folgt dieses Buch den bisherigen Heimatbüchern, die sämtlich nicht mehr zu kaufen sind. Das erste Heimatbuch wurde 1938 veröffentlich, die „Geschichte des Amtes Waltrop“ von Dr. Josef Lappe. Erst 1974 folgte das „Heimatbuch des Amtes Waltrop“ mit einem grünen Umschlag, herausgegeben vom Heimatverein Waltrop. Nach fast 30 Jahren wurde im Jahr 2003 das „Heimatbuch – Geschichte der Stadt Waltrop“ von Norbert Frey vorgelegt, das bisher umfangreichste Stück Heimatgeschichte mit 616 Seiten.

„Es liegt mir mittlerweile eine Fülle von zusätzlichem Material über die Geschichte von Waltrop vor, das ich unbedingt einarbeiten möchte. Außerdem sollen die Bände noch reichhaltiger bebildert werden. Deshalb habe ich mich entschieden, ein völlig neues Heimatbuch zu schreiben“, führte der Autor aus.

Zur Erklärung, warum es mehrere Heimatbände werden, sagt Norbert Frey: „Dass ein neues Heimatbuch einen enormen Seitenumfang hätte, war mir von vornherein klar. Allein das 18. und 19. Jahrhundert Waltroper Geschichte würde einen Umfang von weit über 500 Seiten haben, um alle interessanten und erhaltenswerten Informationen aufzuführen.“ „Lieber zwei Bände machen, als in einem Band viel wegzulassen“, war dabei meine Devise. „Ähnlich sieht es mit dem 20. und 21. Jahrhundert aus. Nicht zuletzt aus Kostengründen wird es daher in den nächsten Jahren insgesamt fünf Bände geben.“

Der Grund dafür, dass die Buchreihe mit dem 18. und 19. Jahrhundert beginnt, ist relativ leicht zu erklären. Gerade diese Jahrhunderte sind in den bisherigen Veröffentlichungen in Teilen wenig erforscht gewesen. Man hatte vielleicht mal etwas von einem Amtmann (Bürgermeister) Karl Johann Leppelmann in Waltrop gehört, der Mitte vorvorigen Jahrhunderts nach Amerika mit der Stadtkasse geflohen sein sollte. Aber Hintergründe, was war tatsächlich geschehen? Das neue Buch klärt auf und erzählt die wahre Geschichte. Seine Vorfahren Johann Heinrich, Johann Theodor und Karl Joseph spielten in der Waltroper Vergangenheit bedeutende Rollen und werden hier vorgestellt.

Da gab es auch fast 30 Jahre lang einen Amtmann Alexander Cherouny im 19. Jahrhundert – der Nachfolger des besagten Leppelmann. Es ist übrigens auch ein Vorschlag des Heimatvereins, nach ihm eine örtliche Straße zu benennen. Cherouny hat Waltrop nachhaltig geprägt und war schon äußerlich eine imposante Persönlichkeit mit 2,02 Größe und 140 kg Gewicht. Allein sein Bewerbungsverfahren und vorhandenen Schreiben von ihm, dem Landrat von Reitzenstein in Recklinghausen und dem Chef der Provinzial-regierung Westfalens in Münster spiegeln lebensnahe Eindrücke der damaligen Zeit wider.

Oder wissen Sie, wie unsere Stadt – besser gesagt, unser Dorf – zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Jahr 1701 aussah? Lassen Sie sich in unsere Vergangenheit führen und manches besser verstehen. Wenn Sie heute manchmal Kritisches zum Verhältnis zwischen den beiden Städten Datteln und Waltrop lesen, dann ist das wirklich keine neue Erkenntnis. Der Landrat des Vestes Recklinghausen schrieb schon 1863 nach Münster: „Es liegt dem nichts anderes als eine alte wechselseitige Abneigung und Widerwillen der Gemeinden Waltrop und Datteln zu Grunde“.


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